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Krankheitssymptome

Blutdruck

Der Blutdruck ist kein feststehender Wert und schwankt im Tagesablauf, je nachdem, welche Aktivitäten gerade verübt werden: Bei körperlicher Anstrengung, Stress und Aufregung steigt er an, in körperlichen und seelischen Ruhephasen sinkt er ab. Leidet ein Mensch hingegen unter Bluthochdruck , bleibt der Druck in den Blutgefäßen auch im Ruhezustand erhöht: Das Herz muss unablässig mit erhöhter Anstrengung pumpen. Dies belastet Herz- und Gefäßwände. Ein Bluthochdruck liegt vor, wenn bei wiederholter Messung ein Wert von über 140/90 mm Hg erreicht wird. Bluthochdruck, medizinisch Hypertonie genannt, ist als Risikofaktor für die Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen anerkannt. Kommen zum Risikofaktor Bluthochdruck noch Übergewicht (bzw. starkes Übergewicht, auch Adipositas genannt) sowie ein weiterer Risikofaktor, etwa Diabetes (Zuckerkrankheit) oder Fettstoffwechselstörungen (erhöhtes Cholesterin bzw. LDL) hinzu, besteht eine deutlich erhöhte Gefahr, im Laufe des Lebens eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden. Experten sprechen daher auch von den kardiometabolischen Risikofaktoren.

Durchfall

Durchfall ist keine Krankheit im eigentlichen Sinn, sondern ein Symptom. Man spricht von Durchfall, wenn die Stuhlentleerung häufiger als dreimal täglich stattfindet, wenn sich die Stuhlbeschaffenheit (Konsistenz) verändert, sodass der Stuhl flüssig ist, und/oder wenn die Stuhlmenge vermehrt ist.

Für Durchfall (Diarrhö) kann es verschiedene Auslöser geben: Darmgrippe, Reisedurchfall, Salmonellen, Laktose-Unverträglichkeit. Sollte das Symptom anhaltend sein sollte man den Arzt aufsuchen, gerade bei kleinen Kindern sehr wichtig da hier der Körper durch den hohen Wasserverlust schnell austrocknet.

Erbrechen

Die Ursachen für Erbrechen sind Vielfältig und reichen vom vorrübergehendem Magen-Darm-Infekt bis hin zu schwerwiegenden Erkrankungen z.B. Chronische Speiseröhren- oder Magenerkrankungen. Auch durch Medikamente, Vergiftungen oder Fremdkörper kann Erbrechen hervorgerufen werden.

Doch auch verborgene Stoffwechselentgleisungen wie z.B. Urämie (Harnvergiftung durch Nierenversagen), Leberversagen oder Blutzuckerveränderungen können Übelkeit und Erbrechen hervorrufen.

Fieber

Die durchschnittliche Temperatur des menschlichen Körpers beträgt normalerweise – selbst bei äußerlichen Temperaturschwankungen – etwa 37,2 °C. Bei Fieber erhöht sich die Temperatur und je nach Quelle liegt der Höchstwert zwischen 42 °C und 43 °C. Eine Temperatur über 42,6 °C ist meist tödlich, weil selbst bei 37 °C Körperkerntemperatur in der Leber eine Temperatur um etwa 41 °C herrscht. Steigt die Körpertemperatur über den letalen Wert an, so denaturieren Proteine der Körperzellen in einigen Organen , was zu einem (multiplen) Organversagen führen kann.

Die Körpertemperatur verändert sich im Tagesverlauf: So ist sie um 4 Uhr nachts etwa 0,5 °C tiefer als um 17 Uhr nachmittags.

Kopfschmerzen

Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz. Kopfschmerzen können durch Stress, schlechte Haltung, schlechtem Sehenvermögen oder auch durch Zusatzsotffe in der Nahrung ausgelöst werden. Spannungskopfschmerz und die Migräne sind die am häufigsten vertretenen.
Chronisch Kopfschmerzen sind, wenn sie wenigstens alle 2 Tage und länger als ein halbes Jahr auftreten. In diesem Fall sollte man die Ursachen hierfür ärztlich abklären lassen.

Migräne

Bei der Migräne handelt es um stark auftretende Kopfschmerzen, diese treten meist auf im Zusammenhang mit Lichtempfindlichkeit und Übelkeit. Der Migräne liegt zweifelsfrei eine erbliche Veranlagung zu Grunde. Der Migräneanfall selbst wird aber erst durch bestimmte Auslöser, wie z.B. Genussmittel, Rauchen, Alkohol, Stress, Hormone oder einen unregelmäßigen Tagesablauf herbeigeführt. Als Ursache wird eine sich regional verändernde Durchblutung im Gehirn vermutet, sowie lokal begrenzte Entzündungs-prozesse.

Muskelschmerzen (Myalgie)

Einer der häufigsten Auslöser für Muskelschmerzen sind in der Allgemeinmedizin Verspannungszustände welche aufgrund von Stress, Fehlbelastungen am Arbeitsplatz oder bei der Sportausübung entstehen.

Aber häufig treten sie auch im Zusammenhang mit den verschiedensten Krankheiten auf. Sie stellen ein typisches Begleitsymptom bei vielen Infektionen z.B. Erkältungen, Grippe, Zeckenbiss, Malaria, rheumatische Erkrankungen uvm. da.

Obstipation (Verstopfung)

Verstopfung ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Die normale Stuhlfrequenz variiert individuell extrem – von dreimal täglich bis dreimal wöchentlich. Hat eine Person weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang, spricht man von einer Verstopfung. Der Stuhl ist meist hart und die Entleerung schwierig. In den meisten Fällen ist eine Verstopfung harmlos, sie kann jedoch auch Symptom einer anderen Krankheit sein.
Etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung in den Industrieländern leidet an Verstopfung, Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

Rückenschmerzen

Als Rückenschmerzen bezeichnet man mehr oder minder starke Schmerzen des menschlichen Rückens und diese können unterschiedliche Ursachen haben. Z.B. einen Hexenschuss, ein plötzlich stechender Schmerz im Lendenwirbelbereich, welcher oft mit einem Lähmungsgefühl und einer Zwangshaltung eintritt.

Aber auch vorhandene Haltungsschäden, die falsche Sitzhaltung am Arbeitsplatz oder ein Bandscheibendeffekt können als Auslöser in Frage kommen.

Schwindel

Schwindel entsteht oft durch Erkrankungen des Gleichgewichtsorgans im Innenohr oder durch Nervenerkrankungen des Gleichgewichtsnerven, der Innenohr und Hirnstamm miteinander verbindet. Es kann aber auch ganz andere Ursachen für den Schwindel gebenMigräne, Multiple Sklerose, Schlaganfall, Virusinfektion oder visueller Schwindel.

Man sollte der Ursache auf jeden Fall auf den Grund gehen.