(0 61 82) 30 39

Ihr Weg zu uns

Reiseimpfungen

Der internationale Reiseverkehr hat in den letzten Jahrzehnten extrem zugenommen. Gleichzeitig breitet sich aber auch eine Skepsis gegenüber Impfungen aus.
Kurzreisen und die Möglichkeit schnell an ferne Orte zu gelangen, bringen es mit sich, dass Krankheiten erst nach Rückkehr in das Heimatland ausbrechen und bei Unkenntnis der Reise schwer zu diagnostizieren sind.

Cholera

Indikation wenn vorgeschrieben bzw. verlangt; evtl. bei einfachen Lebens-, Arbeits- und Reisebedingungen in aktuellen Infektionsgebieten.

FSME

Indikation bei Personen mit Zeckenexposition in Risikogebieten für FSME und RSSE.

Hepatitis A (infektiöse Gelbsucht)

Indikation bei Reisen in Ländern mit hoher Hepaitits A-Prävalenz (südliche und östliche Länder mit Hygienedefizit) (= Reiseimpfung nach STIKO) 

Personen, die auch im Inland im Risiko stehen (= Indikationsimpfung nach STIKO)

Hepatitis B (Serum Gelbsucht)

Indikation bei Reisen in Regionen mit hoher Hepatitis B-Prävalenz bei längeren Aufenthalten (>1 Monat nach WHO) und/oder bei zu erwartenden engen Kontakten zur einheimischen Bevölkerung (= Reiseimpfung nach STIKO)

Personen, die auch im Inland im Risiko stehen (= Indikationsimpfung nach STIKO); Kinder/Jugendliche gemäß deutschem Impfkalender.

Japanese B

Indikation bei Risiko-Reisenden in Endemiegebiete (SO-Asien), insbesondere bei Übernacht-Aufenthalten in ländlichen Regionen mit unzureichendem Mückenschutz.

Meningokokken (infektiöse Bakterien)

Indikation bei Risikopersonen (z.B. medizinische/soziale Berufe, Abenteuer-Reisende) mit engen Kontakten zur einheimischen Bevölkerung in endemischen Gebieten (tropisches Afrika) oder bei epidemischen Ausbrüchen.
Impfpflicht bei Einreise.

Typhus (schwere Durchfallerkrankung)

Indikation bei Reisen in Ländern mit niederem Hygiene-Standard unter einfachen Lebensbedingungen und bei aktuellen Ausbrüchen und Katastrophen.

Tollwut

Indikation bei Reisen in Länder mit hoher Tollwut-Inzidenz, besonders bei Langzeitauf-enthalten, Reisen in Gebiete ohne ärztliche Versorgung, bei Mangel an modernen Gewebekulturimpfstoffen und bei Umgang mit Tieren